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Launische Zeiten

Die Touren der letzten beiden Tage sprachen eine ganz nuchterne, eigene Sprache. Wo sich andere an den Strand legen und die Hitze durch einen Sprung ins kalte Wasser genießen, haben wir motivierte Gäste auf dem Wasser zum Fisch geführt.

Die Bedingungen versprachen zwar nichts Gutes. Schwankender Luftdruck, viel Sonne und Regen waren angesagt. Doch das konnte der Motivation dieser vier nichts anhaben.

Somit kämpfte sich die Sonntags-Truppe quälend durch die Schwüle. Mit einem Eimer voll Eis, um jederzeit gekühlte Getränke servieren zu können, wollten Sie der Hitze trotzen.

Fisch war da, Bisse gab es auch und das nicht zu wenig, doch diese waren leider vermehrt so spitz, dass nur wenige Fischen tatsächlich im Boot landen konnten.

Man kann es den beiden regelrecht ansehen. Dieser Tag war hart und sehr zäh!

Alle bekamen Ihre Chance. So viele Aussteiger hatten wir schon lange nicht mehr.


Olli und Andi bekamen Ihre Chancen und nutzen diese erfolgreich. Diese Zander hingen sehr knapp, konnten aber glücklicherweise sicher gelandet werden.

Da waren die Rapfen dankbarer. Raubende Fische an der Oberfläche gepaart mit wirklich aggressiven Bissen. Aber auch hier waren die Fische vorwiegend die Sieger am Ende der straffen Leine.

Es hätten bei Weitem viel mehr sein können, dennoch ist das Ergebnis alles andere als schlecht. Mit einigen gelandeten Fischen sind unsere Gäste am Sonntag in das WM Finale gegangen. Es war ein harter Kampf. Somit freuen wir uns auf den Spätsommer – wer weiß, was uns dann erwartet.

Petri an Alieksander, Rubens und Olli!

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Am Montag Vormittag viel der Luftrdruck endlich und so starteten wir sehr vielversprechend in den Angeltag. Auch Natsch’s Gruppe war heiß und freute sich auf die bevorstehende Tour.

Den ersten Spot angefahren, überraschte uns Sven mit dem ersten schönen Zander, der sich leider direkt neben dem Boot wieder verabschiedete. Schade!

Wer nun glaubt, dies sei eine Ausnahme gewesen, der irrt. Auch an diesem Tag gab es viele Bisse und auch sehr viel Fisch auf dem Echolot. Nichts desto trotz war die Beißmotivation der Zander sehr eingeschränkt. Auch der zweite Fisch verabschiedete sich im Drill. Sven, das war nicht Dein Tag!

Da hatte Matthias wesentlich mehr Glück, zu Anfang zumindest. 🙂 Petri zu diesem schönen Zander!

Aber auch "Raubbrassen" waren unterwegs, kugelrund wie ein Fußball – sehr passend zur abgeschlossenen WM… 🙂

Und dann kam Michael endlich zum Zug. Er hatte sich auf Rapfen eingeschossen und lederte in kürzester Zeit einen nach dem anderen aus dem Schwarm.

Matze legte noch einen nach und danach ging auch erstmal gar nichts mehr.

Zwei Regenphasen später haben wir sie nochmal gefunden, aber leider wieder einmal bei Weitem nicht alle ins Boot bekommen.

Beide Tage zeichneten sich durch lange Beißpausen und kurze Beißphasen aus. Auch wir haben viele Fische verloren. An erster Stelle sollte hier wohl Matze genannt werden, den ich beinahe noch über Bord geworfen hätte, weil er am Schluss wirklich jedes Duell verloren hatte. 🙂

Spaß haben wir gehabt, braun sind wir geworden, gefangen haben wir und erlebt, das Angeln auch harte Arbeit sein kann.

Wir bedanken uns bei allen, die bei so extremen Bedingungen nicht aufgegeben haben und mit uns zusammen geschwitzt haben.

Wir freuen uns auf die nächsten Touren im Spätsommer und Herbst. Dann werden hoffentlich wir die Sieger im Zweikampf sein.

Tight lines!

Euer Team Pro Guiding